Zwischen Reizflut und Rückzug – sensible Kinder verstehen und mit ätherischen Ölen begleiten

 

Ein lautes Klassenzimmer, hektische oder vollgepackte Nachmittage, viele Erwartungen, Emotionen. Für manche Kinder ist der Alltag schlichtweg zu viel. Sie reagieren mit Rückzug, Unsicherheit, manchmal auch Aggressionen oder Ängsten.

Das Problem sind meist nicht die Kinder selbst, sondern sie zeigen uns mit ihrem Verhalten, dass die Welt da draußen für sie zu einem Problem geworden ist. Ihr Inneres gerät aus dem Gleichgewicht oder sie haben Schwierigkeiten mit der Regulation.

Es ist die viel zu laute und zu schnelle Welt, in der längst auch wir Erwachsene an unsere Grenzen kommen. Das Verhalten der Kinder sollte daher bitte nicht als Schwäche oder Problem gesehen werden. Es ist ein mehr als deutlicher Fingerzeig und Reaktion auf ihre Umgebung. Sie sollte uns daran erinnern, achtsamer zu werden. Zu entschleunigen, Ruhe zu verschaffen oder gemeinsam mehr Zeit zu verbringen.

In diesem Beitrag möchte ich dir, teilweise auch aus meiner persönlichen Erfahrung heraus zeigen, wie ätherische Öle eine kleine Unterstützung bieten können.

Bitte beachte: Ätherische Öle ersetzen natürlich keine therapeutische oder medizinische Behandlung!

Ein Überblick: Was Kinder (und auch uns Erwachsene) belasten kann

 

Kinder sind mit einer Vielzahl von Reizen konfrontiert :

  • Geräusche: ständige Hintergrundmusik, Verkehrslärm, laute Umgebungen

  • Licht: grelle Beleuchtung, Bildschirme, wechselnde Lichtquellen

  • Emotionen: eigene Gefühle und die der anderen, die sie oft intensiv wahrnehmen

  • Erwartungen: Leistungsdruck in Schule und Freizeit, Erwartungen von Eltern, Lehrkräften, Freunden oder an sich selbst

  • Medien: permanente Verfügbarkeit digitaler Inhalte, soziale Netzwerke, Computerspiele

  • Soziale Reize: Gruppendynamiken, Konflikte, ständige Vergleiche

  • Termindruck und Reizüberflutung durch Aktivitäten: kaum Pausen, zu wenig Rückzugsmöglichkeiten

  • Körperliche Reize: (enge) Kleidung, Lärmpegel, Gerüche, Berührungen

Ihr Nervensystem arbeitet ununterbrochen daran, all diese (Sinnes-) Eindrücke zu verarbeiten, zu sortieren und zu bewerten. Was manchen leicht gelingt, führt bei (hoch)sensiblen Kindern schnell zu innerer Überforderung.

Wir erleben dann, dass das Kind „plötzlich“ ängstlich, traurig, zappelig oder auch verschlossen wirkt. Diese Reaktionen sind häufig Signale des Körpers: „Es ist gerade alles zu viel.“ 🌿

💫 1. Wenn Gefühle zu groß werden: Ängste, Unsicherheit & Mutlosigkeit

Manche Kinder spüren die Welt einfach intensiver:
Sie hören, sehen und fühlen mehr, und geraten dadurch schneller an ihre Grenzen.
Ängste, Rückzug oder Mutlosigkeit sind hier keine Schwäche, sondern eine Reaktion auf zu viele Eindrücke, die nicht verarbeitet oder gefiltert werden können.

Sie möchten vielleicht alles „richtig“ machen, wollen niemanden enttäuschen – und geraten so auch manchmal in einen inneren Konflikt zwischen Wollen und Können.


Das Nervensystem steht dabei unter Daueranspannung. Kleine Auslöser, wie eine laute Stimme, eine unklare Situation oder ein kritischer Blick können schon ausreichen, um Angst oder Unsicherheit auszulösen.

💭 Kennst du auch das Gefühl, wenn dir plötzlich alles zu viel wird? Obwohl eigentlich nichts „Schlimmes“ passiert ist?

👉 Was hilft: Nähe (wenn sie akzeptiert wird), klare Strukturen oder Verständnis. Oft hilft auch das Gefühl „Ich bin okay, so wie ich bin“. "Es ist okay, wie ich gerade fühle!"

⚡ 2. Wenn der Körper lauter wird: Überreizung und körperliche Signale

Kinder können oft nicht in Worte fassen, was sie belastet,- ihr Körper spricht für sie.
Bauchweh, Kopfschmerzen, Schlafprobleme, kalte Hände, innere Unruhe oder Zappeligkeit sind häufig körperliche Zeichen einer Überreizung.

Bei Überforderung ist der Sympathikus (also unser „Stressnerv“) ständig aktiv.
Der Körper produziert mehr Adrenalin und Cortisol, um leistungsbereit zu bleiben.


Fehlt dann die Entspannung, ein Ausgleich, bleibt das System in Alarmbereitschaft: die Konzentration sinkt, der Schlaf wird unruhig, dauerhaft sogar das Immunsystem geschwächt. Das sind biochemische Vorgänge, auf die wir keinen unmittelbaren Einfluss haben.

💭 Erkennst du das auch bei deinem Kind – oder vielleicht manchmal bei dir selbst?
Der Körper zeigt es uns meist recht deutlich, wenn die Seele erschöpft ist.

👉 Was hilft: Ruhe, Pausen, Bewegung oder spielerische Atemübungen.

🌿 3. Wenn der Kopf nicht mehr abschalten kann: Gedankenkarussell & Reizflut

Ein lautes Klassenzimmer, viele Termine in der Freizeit, digitale Medien: die Welt unserer Kinder ist voller Reize.


Manche Kinder können diese Flut schlecht filtern. Alles wird gleichzeitig aufgenommen, nichts kann richtig sortiert werden. Das führt schnell zu mentaler Erschöpfung, innerer Unruhe oder emotionalem Rückzug.

Neurowissenschaftlich betrachtet arbeitet das Gehirn auf Hochtouren. Die Reizverarbeitung ist verstärkt aktiv, der Hormon- und Neurotransmitter-Haushalt (Dopamin, Serotonin, Noradrenalin,...) schnell im Ungleichgewicht.


Das Kind wirkt dann „überdreht“, „abwesend“ oder „nicht ansprechbar“. Eigentlich versucht das Gehirn oft nur, Ordnung im Chaos zu schaffen.

💭 Kennst du das, wenn Gedanken einfach nicht stillstehen wollen?
Auch unsere Kinder erleben dieses innere „Dauerfeuer“, wenn zu viele Eindrücke gleichzeitig auf sie einströmen.

👉 Was hilft: Sinnesreduktion – eine leise Umgebung, indirektes Licht, bewusste Auszeiten. 

💗 4. Rückzug ist kein Trotz, sondern Selbstschutz

Viele Erwachsene interpretieren Rückzug als „Unlust“ oder „Widerstand“.
In Wahrheit ist es bei sensiblen Kindern meist eine gesunde Selbstschutz-Reaktion.
Wenn die Reize zu viel werden, zieht sich das Kind zurück, um sich zu regulieren. Nicht weil es "nicht will", sondern weil es merkt, dass es eine Pause braucht.

Wenn wir diesen Rückzug respektieren, anstatt dagegen anzureden, geben wir dem Kind die Möglichkeit, sich selbst zu stabilisieren.

💭 Darf dein Kind sich einfach mal zurückziehen, ohne dass du sofort eingreifst oder nachfragst?
Manchmal ist genau dieser Freiraum die beste Hilfe und Unterstützung.

👉 Was hilft: Verständnis zeigen, Raum lassen, Sicherheit geben.

🌞 5. Was wir als Erwachsene von sensiblen Kindern lernen können

Kinder sind unsere feinsten Spiegel. Sie zeigen uns immer wieder, wie laut, schnell und überreizt unsere Welt geworden ist. Und wie wichtig es ist, wieder vermehrt in die Ruhe zu kommen.


Oft merken wir an uns selbst ähnliche Muster: Überforderung, ständige Anspannung, das Gefühl, allem gerecht werden zu müssen. Wir bekommen schlechte Laune, sind schneller laut, hektisch oder wenig emotional.

Wenn wir als Erwachsene achtsam mit uns selbst umgehen, lernen unsere Kinder von uns. Nicht durch große Worte oder Erklärungen, sondern durch abschauen und (mit)fühlen.

💭 Wann hast du dir zuletzt bewusst eine kleine Pause gegönnt, nur für dich?
Auch wir dürfen loslassen und durchatmen,

👉 Was hilft: Selbstfürsorge, bewusste Pausen, ein Hobby welches echte Freude bereitet

✨ 6. Wenn Duft zum Anker wird – kleine Brücken zur Ruhe

Ein ätherisches Öl, welches dein Kind mag, kann sofort positive Erinnerungen und Emotionen wachrufen. Ganz gleich welche Wirkung dieses Öl auf körperlicher Ebene hätte aufgrund seiner Inhaltsstoffe.


Der Geruch wirkt über das limbische System direkt auf die Gefühle und somit auch auf die Botenstoffe im Körper.

Wer eine ätherische Öle-Mischung als Anker nutzen möchte, beachtet am besten ein paar kleine Schritte:

  • die Öle sollten gemeinsam mit dem Kind ausgewählt werden
  • die Mischung am besten regelmäßig nutzen: in angenehmen Situationen, begleitend, damit das Nervensystem diesen Geruch dauerhaft positiv verknüpfen kann
  • so entsteht ein "Duftanker" der bei Bedarf stabilisieren kann

💭 Gibt es einen Duft, der dir sofort eine positive Erinnerung schenkt? Genau so funktioniert ein "Duftanker"

👉 Was hilft: Ein eigener kleiner Roll-on oder eine Sprühflasche, welches das Kind bei sich tragen kann. Keine Dauerbeduftung, sondern eine bewusste, selbstbestimmte Anwendung immer dann, wenn es spürt: "Jetzt brauch ich das!"

Thema Hochsensibilität

Warum hochsensible Kinder stärker auf Reize und Emotionen reagieren:  Was passiert da?

 

Hochsensible Kinder (und auch Erwachsene) nehmen ihre Umwelt intensiver wahr als andere. Geräusche, Gerüche, visuelle Eindrücke und auch die Emotionen anderer Menschen lösen bei ihnen stärkere Reaktionen aus. Doch woran liegt das?

Bei hochsensiblen Menschen arbeitet das Nervensystem besonders feinfühlig und hochaktiv. Diese erhöhte neuronale Aktivität führt dazu, dass Reize und Emotionen intensiver wahrgenommen werden. Hochsensible Kinder sind somit keine "überempfindlichen" Kinder, sondern besitzen ein hoch entwickeltes System, das es ihnen ermöglicht, die Welt auf eine komplexeren Ebene wahrzunehmen. Dieses Verständnis ist wichtig, um ihre Bedürfnisse zu erkennen und sie angemessen zu unterstützen.

Die Erfahrung zeigt, dass gerade hochsensible Menschen äußerst stark und sehr positiv auf ätherische Öle reagieren,- sofern es die auf sie Passenden sind! :)

Wenn du mehr über Hochsensibilität erfahren willst, schau dich gerne auf der Website von Kerstin um. Sie ist Erzieherin aus Leidenschaft, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Hochsensibilität und hat eine Ausbildung als "Fachberaterin für Hochsensibilität" . Viele ihrer Gedanken und auch ihr Wissen hat sie auf ihrer Website im Blog verfasst: www.starke-sensiblechen.de

Persönliche Erfahrungen aus meinem privaten Umfeld mit ätherischen Ölen bei Kindern: 

 

Ein Duft als Abendritual: „Schlaf-Gut-Spray“

Ein Junge im Kindergartenalter

Er hat oft Schwierigkeiten abends zur Ruhe zu kommen. Der Kopf ist schnell voll, er über den Tag dauerhaft überreizt: ein offensichtlich hochsensibles Kind. Sein "Schlaf-Gut-Spray" half ihm, sich am Abend zu beruhigen und die Gedanken loszulassen. Es war ein "ihm Halt gebendes tägliches Ritual", welches ihm signalisierte: "Ah jetzt kommt das Spray, ich darf abschalten. Jetzt ist Pause...!"

Er verknüpfte mit der Zeit diesen Geruch mit einem äußerst positiven Gefühl: "Mama ist noch eine Weile bei mir, ich bin in Sicherheit, mir geht's gut, ich fühle mich gut!" Das war sein ganz persönlicher Duftanker. Auch Jahre später noch erkennt er einzelne ätherische Öle am Geruch wieder,- und erinnert sich positiv!

 

Wenn Angst zur Hürde wird, und der Duft zur Stütze

Ein Mädchen, ca. 12 Jahre alt:

Sie fühlt sich oft unsicher. Wahrscheinlich ebenfalls hochsensibel,-  dauerhaft arbeitet der Kopf. Die Sinne schnell überfordert, sie ist zudem sehr harmoniebedürftig und ganz häufig Hin- und Hergerissen zwischen den eigenen Bedürfnisse und die ihrer Freunde.

Sie braucht eigentlich Rückzug, das zeigt der Körper ihr stets sehr stark. Bauchschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen... Die Freunde jedoch verstehen das selten. Sie will dazugehören, bleibt aber innerlich erschöpft. Sie hat Angst, nicht angenommen oder akzeptiert zu werden.

Eine Mischung aus ätherischen Ölen hilft ihr, ruhiger zu werden. Sie nutzt ihr Spray immer, wenn die Angst sie packt. Meist abends, alleine in ihrem Zimmer. "Mögen mich die anderen noch?* Schaffe ich die Klassenarbeit morgen?" - ihr Kopf steht gefühlt nie still. Mit Hilfe ihres Sprays kann sie sich selbst in einen Zustand versetzen, der sie ruhiger werden lässt. Sie kann für die Schule lernen, ohne dass die Angst sie blockiert. Sie fühlt sich sicherer: Mit Hilfe ihrer eigenen Mischung. Über Jahre hinweg ist das Spray ihr Anker.

 

Mehr Mut in der Schule: Ein Roll-on als kleiner Helfer

Ein Junge, im Grundschulalter:

Im 3. Schuljahr gibt es Noten. Es werden Tests und Klassenarbeiten geschrieben, der eigene Anspruch ist hoch. Er will unbedingt gute Noten schreiben. Aus eigenem Willen und aufgrund der eigenen Erwartungshaltung an sich selbst. Die Eltern üben hier keinen Notendruck aus, sie legen den Fokus auf den Sohn. Darauf, ihn zu unterstützen seine persönlichen Hürden zu meistern.

Der Junge sucht sich aus einer Vorauswahl ein paar ätherische Öle aus, die ihm gut tun. Es wird ein Roll-on werden, den er in sein Mäppchen legt. Die ätherischen Öle fokussieren und beruhigen zugleich. Bevor die Klassenarbeit beginnt, reibt er sich die Handflächen ein und riecht ganz intensiv daran. Der Duft beruhigt ihn. Und gleichzeitig ist das für ihn jedes mal aufs neue eine Hilfe, über seinen Schatten zu springen. Die Angst vor dem Versagen, vor einer "schlechten" Note rückt in den Hintergrund. Und erst dann kann er sich auf sein Wissen verlassen. Denn er ist clever. Ihm fehlte lediglich die Selbstsicherheit, und das Vertrauen in ihn selbst. Ängste blockierten immer wieder den Abruf des Wissens.

Diese Mischung im Roll-on wurde mit der Zeit ergänzt mit einem kleinen Duftstein, den er ebenfalls immer in seinem Mäppchen dabei hat. So konnte er frei wählen, was er nutzt. Je nachdem wie es im Unterricht gerade am besten passte.

Der Übergang – vom Verstehen zum Begleiten

Und warum ein "aus unserer Sicht passendes ätherisches Öl" nicht immer zum Kind passt :)

 

Wenn wir verstanden haben, was in sensiblen oder überreizten Kindern passiert, dürfen wir nun schauen, wie wir sie mit ätherischen Ölen unterstützen können.

Ätherische Öle sind keine Wundermittel, aber sie sind eine wunderbare Ergänzung im Alltag.

Wie ätherischen Öle besonderen Einfluss auf unser vegetatives Nervensystem haben: 

Der Geruchssinn ist der direkteste Weg ins limbische System. Dort werden Emotionen, Erinnerungen und Botenstoffe verarbeitet. Ein ätherisches Öl kann die Ausschüttung von Stresshormonen beeinflussen und gleichzeitig wohlfühlfördernde Neurotransmitter (z. B. Serotonin, Endorphine) anregen.

Deshalb wirken ätherische Öle nicht nur psychisch, sondern auch körperlich. Sie helfen, den Parasympathikus zu aktivieren, also den Ruhe- und Regenerationsmodus. Das kann sich dann positiv auf körperliche Reaktionen auswirken.

Belegt ist etwa, dass Lavendel (Lavandula angustifolia) die GABA-Rezeptoren im Gehirn moduliert und so angst- und stressreduzierend wirkt. 

Die Liste in diesem Blog-Beitrag ist nicht vollständig und dient nur der ersten Orientierung.
Rezeptvorschläge sind bewusst nicht enthalten, da emotionale Themen immer stark individuell sind. Mischungen sollten stets gemeinsam mit dem Kind (und ggf. fachkundiger Begleitung) ausgewählt und dosiert werden. Kinder entscheiden sich in der Regel intuitiv für das auf sie positiv auswirkende ätherische Öl.

Ein als unangenehm empfundener Geruch kann Stress auslösen, selbst wenn das Öl laut Indikation eigentlich beruhigend wirken müsste.

Beispiel:

Warum bei fehlender Konzentration in der Schule ein konzentrationsförderndes ätherisches Öl nicht immer unbedingt hilfreich sein muss:

 

Manchmal steckt hinter mangelnder Konzentration keine „Faulheit“ oder Aufmerksamkeitsstörung, sondern auch einfach Angst oder Überforderung,
Wenn ein Kind innerlich angespannt ist, kann das Gehirn keine Energie für Aufmerksamkeit und Lernprozesse bereitstellen, denn es ist mit Stressbewältigung beschäftigt. Hier unterstützen oft eher stärkende, warme und beruhigende ätherische Öle. Nicht immer müssen es die konzentrationsfördernden Düfte sein. 

Das zeigt sehr deutlich: Nicht nur rein nach Indikation gehen!

🌼 Beruhigende & angstlösende Öle

Für Kinder, die angespannt, überreizt oder ängstlich sind:

  • Lavendel fein

    • beruhigend, ausgleichend, angstlösend

  • Bergamotte
    • stimulierend und entspannend zugleich, stimmungsaufhellend
  • Zedernholz
    • stärkend, harmonisierend, angstlösend
  • Kamille römisch
    • stark beruhigend, stärkend, stresslösend
  • Melisse
    • ausgleichend, beruhigend, stärkend
  • Mandarine rot
    • stimmungsaufhellend, angstlösend
    • Mandarine hat die Eigenschaft, in höherer Konzentration eher aktivierend, also belebend zu wirken. Bei zu starker Dosierung kann es also passieren, dass die Kinder unruhig oder nervös werden.
  • Benzoe Siam
    • entspannend, angstlösend, Geborgenheit und Wärme vermittelnd
  • Orange
    • entspannend, aufhellend
  • Neroli
    • beruhigend, entspannend, stimmungsaufhellend

🌿 Stärkende, Geborgenheit schenkende & erdende Öle

Für Kinder, die unsicher, mutlos oder haltlos wirken:

  • Angelikawurzel
    • aufbauend, seelisch stabilisierend
  • Vetiver
    • stimmungsaufhellend, erdend, nervenberuhigend

  • Patchouli

    • ausgleichend, stärkend, stimmungsaufhellend
  • Zedernholz
    • stärkend, harmonisierend, angstlösend
  • Benzoe Siam
    • entspannend, angstlösend, Geborgenheit und Wärme vermittelnd
  • Tonka
    • stimmungsaufhellend, ausgleichend, belebend
  • Mandarine rot
    • stimmungsaufhellend, angstlösend
    • Mandarine hat die Eigenschaft, in höherer Konzentration eher aktivierend, also belebend zu wirken. Bei zu starker Dosierung kann es also passieren, dass die Kinder unruhig oder nervös werden.
  • Vanille
    • beruhigend, ausgleichend, Geborgenheit und Wärme vermittelnd, schlaffördernd

🌞 Aktivierende, konzentrationsfördernde & stimmungsaufhellende Öle

Für Kinder, die traurig, unkonzentriert oder antriebslos sind:

  • Grapefruit
    • anregend, stimmungsaufhellend, konzentrationsfördernd
  • Zitrone
    • stimmungsaufhellend, konzentrationsfördernd
  • Bergamotte 
    • stimulierend und entspannend zugleich, stimmungsaufhellend
  • Pfefferminze (ab 6 Jahren!)
    • konzentrationsfördernd, klärend

Bitte beachtet folgende Punkte: 

  • Ätherische Öle-Mischungen müssen immer dem Alter entsprechend dosiert werden
  • Nicht jedes hier genannte ätherische Öl ist für jede Altersgruppe geeignet
  • Je nach Anwendungsform und Häufigkeit der Nutzung gelten wiederum entsprechend angepasste Dosierungen

Wer sich mit seinem Kind gemeinsam eine ätherische Öle-Mischung machen möchte, sollte bitte fachkundige Hilfe in Anspruch nehmen oder in entsprechenden Fachbüchern nachschlagen 

Habt bitte Verständnis, dass ich hier keine allgemeinen Rezeptvorschläge machen werde. Dafür ist das Thema viel zu individuell.

 

Wittlich, 02. November 2025

Bewertung: 5 Sterne
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Wenn du Interesse an einem entsprechenden

Workshop im Kreis Bernkastel-Wittlich hast,

natürlich gemeinsam mit deinem Kind, kontaktiere mich gerne.

Sollte die Nachfrage groß genug sein, werde ich Termine zur Verfügung stellen.